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Chronik 1990 - 1999
Zwischen Wendezeit und Dominanz auf Kreisebene


Nach dem Mauerfall und der politischen Wende, änderten sich auch im ehem. Kreis Ueckermünde, zu welchem Ferdinandshof gehörte, die alten Verhältnisse. Natürlich betrafen diese Einschnitte auch das alltägliche Leben, und somit auch das Vereinsleben an sich.
Aus der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Ferdinandshof wurde im April 1991 der Sportverein (SV) „Grün-Weiss“. Jedoch war dies die geringfügigste Neuerung für die Tischtennis Sportler aus Ferdinandshof.
Denn der sportliche Wettbewerb brach im Kreis Ueckermünde zunächst vollends zusammen, ehe er im Jahre 1994 durch Initiative des Pasewalker Sportfreundes Joachim Schulz wieder zu neuem Leben erweckt wurde.
Zeitgleich vollzog sich eine territoriale Neugliederung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Für den Kreis Ueckermünde bedeutete dies, dass er nun dem neugegründeten Kreis Uecker-Randow angehörte.


Ferdinandshof konnte zunächst nur eine Mannschaft für den Punktspielbetrieb auf Kreisebene stellen. Jedoch gelang es der Mannschaft gleich im ersten Jahr, den Kreismeistertitel mit großem Vorsprung zu erringen.
Auch in den folgenden Jahren dominierte Ferdinandshof das sportliche Geschehen auf Kreisebene eindeutig. Denn bis ins Jahr 1998 gelang es keiner Mannschaft, Ferdinandshof den Titel streitig zu machen.
In diesen Jahren konnte den Grün-Weißen nur der Strasburger SV II paroli bieten.
Selbiger konnte im Jahre 1998 die Verbandsliga Spieler Dill und Krasemann aus der ersten in die zweite Mannschaft lotsen. Durch diese Verstärkung wurde es für den Seriensieger aus Ferdinandshof schier unmöglich, den Titel zu verteidigen.
Nun drehten die Strasburger den Spies um, und wurden ihrerseits vier mal in Folge Kreismeister, und die Ferdinandshöfer mussten sich mit Rang zwei begnügen.

Im Jahr 1996, konnte dann sogar eine zweite Mannschaft gestellt werden, die ihrerseits auch gleich in der ersten Saison den Titel in der Kreisklasse gewann, jedoch zunächst auf den Aufstieg in die Kreisliga verzichtete. Im Jahr 1999 konnte dann wiederum der Titel in der Kreisklasse errungen werden und nun wählte die Mannschaft um Kapitän Ralf Steinke die Aufstiegsoption.

Im Jugendbereich konnten die Ferdinandshofer in diesen Jahren viele Erfolge bei Kreismeisterschaften und Jugendsportspielen feiern. Auch hier dominierten die Nachwuchsabteilungen aus Ferdinandshof und Strasburg das Kreisgeschehen eindeutig. Für Ferdinandshof seien hier vor allem die zahlreichen Erfolge von Jens Segebrecht, Karsten Böhm, Henry Lewerentz, Sebastian Steffen und Robert Steinke erwähnt. Sie knüpften an die traditionell gute und erfolgreiche Jugendarbeit der Ferdinandshofer an.
Überregional konnte jedoch vor allem Henry Lewerentz auf sich aufmerksam machen. Denn im Jahre 1998 gelang es ihm, sich für den Bundesausscheid der Mini-Meister in Hamburg zu qualifizieren. Als Vertreter Mecklenburg-Vorpommerns konnte er bei einem Teilnehmerfeld von 20 Spielern einen ordentlichen 16. Platz belegen.



E r f o l g e

JahrTitel
1995Kreismeister und Kreis - Pokalsieger
1996Kreismeister und Kreis - Pokalsieger
19961. Platz beim Dreiermannschaftsturnier des TTV Parchim
1997Kreismeister
1998Kreismeister
19992. Platz Hanse - Team - Cup in Demmin


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